FT Forchheim II - SVV II 1:4 (1:1)
4:1-Sieg bei Neubauer-Comeback
Im Zeichen des Comebacks von Mirko Neubauer stand das Auswärtsspiel der zweiten des SV Völkersbach bei FT Forchheim. Auf dem sehr guten Hartplatz kombinierte der SVV von Beginn an gefällig, es fehlte in den ersten zehn Minuten nur der letzte Tick für klare Chancen.
Der Spielaufbau aus der eigenen Hälfte war schwierig, da der Gegner gut zustellte. Die Forchheimer reagierten nur, und so fiel nach zwei Fehlversuchen in der 20. Minute doch das 1:0 für Völkersbach. Ein weiter Ball von Libero Schätzle in den 16er erlief Neubauer vor dem Torwart, spitzelte den Ball vorbei, der ins lange Eck hoppelte. Das Team legte nun leider nicht nach, sondern wurde behäbig, der Gegner unnötig aufgebaut. Chancen kamen dennoch kaum zustande. Die hatten dafür auf der anderen Seite Neubauer, der zweimal scheiterte, Braun wie auch Neumann mit einem Schuss aus 17 Metern und Schätzle aus spitzem Winkel.
Mit Kosian in der Abwehr stabilisierte sich der SVV im Vergleich zum letzten Spiel, in der 38. Minute war man jedoch machtlos. Freistoß aus 20 Metern, der wurde über die Mauer geschlenzt – vorbei. Oder doch Tor? Verwirrung machte sich breit, der Schiri zeigte Abstoß. Die Gastgeber protestierten mit Händen und Füßen. Schätzle klärte fair auf: Das Ding war drin und tatsächlich ohne einen Netzwackler knapp neben dem Innenpfosten aufgesetzt und durch ein Loch in den Maschen gegangen: 1:1.
Mit dem ernüchternden Unentschieden konnte man in der Halbzeit rein gar nicht zufrieden sein. Und so zeigte das Team entschlossener nach dem Wechsel. Immer wieder verteilte Neubauer vorn die Bälle oder schloss selbst ab. Folgerichtig das 2:0 in der 52. Minute. Kombination durchs Mittelfeld, Kurzpass auf Neubauer, der lässt prallen, Braun schiebt aus 16 Metern unhaltbar ins linke Eck ein. Eigentlich hätte es schon 4 oder 5:0 stehen müssen. Die Forchheimer legten nun einen Zahn zu, allerdings nur was die Zweikampfhärte angeht. Es hagelte Freistöße, bevor Neubauer alles klar machte. Ein langer Ball in den Sechzehner, Kopfball auf der Linie abgewehrt, der Torwart fasst nicht schnell genug nach und Neubauer drückt das Leder über die Linie. Einen Auftakt nach Maß hatte dann Nino Valmor in der 75. Minute. Eingewechselt eine Minute vorher, bekommt er den Ball zwölf Meter vorm Tor und macht die Bude – 4:0. Der Gegner war nun am Boden, der SVV versäumte aber ein Schützenfest. Ein Fallrückzieher von Neubauer landet neben dem Tor und ein Kopfball drüber, Ochs wird geblockt, Neumann schießt übers Tor, bevor Olaf Simon, der zuvor schon ein Tor angekündigt hatte, zu guter letzt die größte Chance vergab. Freistoß von rechts außen, Simon ruft und stürmt heran, kommt sieben Meter vorm Tor zum Kopfball und setzt das Ding neben den Kasten.
Allein die Chancenverwertung ist ein Manko gewesen, die zweite Halbzeit indes eine klare Steigerung, die auf mehr hoffen lässt. Das Team hat Platz vier vor Augen. Eine Mindestanforderung, Spiele sind es noch genug und auch Rang zwei ist bei einer Serie noch drin.










