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Die nächsten Termine:

ATSV Mutschelbach 3 - SVV
19.04.2020 15:00 - 16:45

SVV - SpG Herrenalb/Neusatz-Rotensol
26.04.2020 15:00 - 16:45

SVV - TV Mörsch
03.05.2020 15:00 - 16:45

TSV Palmbach - SVV
10.05.2020 15:00 - 16:45

SVV - FC Español Karlsruhe 2
17.05.2020 15:00 - 16:45

 

SVV - TSV Pfaffenrot 1:3 (0:2)

SVV verpasst Bigpoint im Abstiegskampf

Sonntag, 20. März 2016
von Timo Fritz

Nach dem umjubelten und eminent wichtigen Auswärtssieg zum Rückrundenauftakt in Schöllbronn stand für den SVV innerhalb weniger Tage das nächste Derby auf dem Programm. Gegen den alten Rivalen aus Pfaffenrot konnte das Trainer-Duo Reichert/Frank dabei wieder auf Schindele, Wipfler und Bechtel sowie erstmals auf die Neuzugänge Trunk und Haag zurückgreifen. Im Gegenzug fehlten jedoch Ochs, Revfi M., Görig L., Geisler und Kiama.

Leider konnte die Heimelf die „Derby-Aggressivität“ aus der Vorwoche nicht konservieren und ging von Beginn an erschreckend passiv zu Werke und kam überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Daher war der Gast aus Pfaffenrot auch die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich jedoch nennenswerte Torchancen erarbeiten zu können. Das erste Mal musste Raphael Trunk, die neue Nummer 1 im Tor des SVV, sein Können bei einem Freistoß vom Pfaffenroter Torjäger Yilmaz zeigen, den er mit den Fingerspitzen über den Querbalken lenken konnte. Zwar ließ die Heimelf auch in der Folge eine klare spielerische Linie vermissen, kam aber dennoch nach Standardsituationen zu mehreren hochkarätigen Torchancen.  Zum Leidwesen der Völkersbacher Anhänger versagten SV Angreifer Schindele hierbei jedoch gleich mehrfach die Nerven, weshalb sich die Zuschauer auch nicht wundern mussten, dass der Einschlag schließlich auf der Gegenseite zu verzeichnen war. Ein von Revfi geblockter Pass im Sechzehnmeterraum fiel dabei in Billardmanier genau vor die Füße des Pfaffenroter Mittelfeldspielers Hucker, der Trunk aus kurzer Distanz keine Chance ließ und in der 23. Minute zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 0:1 einschob. Als Yilmaz mit dem dritten Pfaffenroter Torschuss quasi mit dem Pausenpfiff auch noch auf 0:2 erhöhen konnte, schien die Messe an diesem Nachmittag zu Ungunsten des SVV gelesen.

Nach dem Pausen-Donnerwetter von Coach Reichert zeigten die Blau-Weißen aber nochmals eine Reaktion und bekamen in der 53. Minute vom insgesamt schwach leitenden Unparteiischen einen Strafstoß zugesprochen, den Wipfler auch sicher zum 1:2 Anschlusstreffer verwandeln konnte. Der große Sturmlauf des SVV blieb in der Folge aber leider aus, woran auch die Einwechslung des wiedergenesenen Winter-Neuzugangs Haag in der 65. Spielminute nichts ändern konnte.

Vielmehr sorgte Gäste-Akteur Göktas in der 73. Minute mit dem vierten Torschuss der Gäste und dem 1:3 für die endgültige Entscheidung. Da die Heimelf auch in den verbleibenden Spielminuten die erforderlichen spielerischen Mittel v.a. aber weiterhin den notwendigen Einsatz und Wille vermissen ließ, blieb es letztendlich auch bei der aufgrund der bemerkenswerten Effektivität der Gäste  verdienten Heimniederlage.

Bereits am Ostersamstag kann der SVV beim Tabellennachbarn in Rüppurr diese Schlappe wieder wett machen, wo man auf gewohnt holprigem Geläuf allerdings nur dann etwas Zählbares mit an den heimischen Wasen nehmen wird, wenn man in Sachen Einsatz- und Laufbereitschaft deutlich zulegen kann. Um österlicher Langweile im Lager der Amateur-Kicker nachhaltig vorzubeugen, steht dann nur 2 (!) Tage später am Ostermontag bereits das Heimspiel gegen die Landesligareserve des ATSV Mutschelbach auf dem Spielplan. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch kurzfristig ein Spieltag auf den Ostersonntag vorverlegt wird…

Spielverlauf und Videos
0:1 / Robin Hucker / Opens external link in new windowVideo
0:2 / Mertkan Yilmaz / Opens external link in new windowVideo
- HZ -
1:2 / Kevin Wipfler (FE) / Opens external link in new windowVideo
1:3 / Harun Köktas / Opens external link in new windowVideo

Aufstellung SVV
R. Trunk (TW), J. Bogdanovic, D. Marx, V. Mauderer, S. Revfi, S. Gräßer, P. Mutter, N. Wehrle (C), M. Schindele, K. Wipfler, T. Fritz
Ersatz: S. Falk (ETW), J. Görig